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3 gefährliche Filesharing-Gewohnheiten, die Sie kennen müssen

3 gefährliche Filesharing-Gewohnheiten, die Sie kennen müssen

Um die Effizienz und Produktivität von Teams zu steigern, ist es wichtig, die notwendigen Daten zur Hand zu haben. Aus diesem Grund wird Filesharing zu einem Muss, wenn Teams zusammenarbeiten sollen, um Aufgaben und Projekte zeitnah zu erledigen.

Idealerweise sollte Filesharing sicher und einfach zu handhaben sein. Es sollte zu keinem Zeitpunkt ein Risiko für die Datensicherheit darstellen. Dies ist jedoch häufig der Fall, manchmal ohne, dass die beteiligten Parteien dies bemerken. Es fängt damit an, dass es in einem Unternehmen keine geeignete Richtlinie für Filesharing gibt, die die Datensicherheit gewährleistet. Die Mitarbeiter nutzen dann ihr Wissen, um die Dateien weiterzugeben, was sich in den meisten Fällen als Gefährdung der Datensicherheit herausstellt. Es könnte aus schierer Unkenntnis über die Risiken sein, die mit ungesichertem Filesharing einhergehen. Es könnte auch aus Nachlässigkeit oder aus spontanem Handeln heraus geschehen, ohne an die Gesamtsituation zu denken.

In jedem Fall kann ungesichertes Filesharing für ein Unternehmen kostspielig sein und man sollte ihm keine Chance geben, sich durchzusetzen. In diesem Fall sind hier 3 gefährliche Filesharing-Gewohnheiten, zu denen Sie Nein sagen sollten.

1. Verwenden von Flash-Laufwerken

USB-Laufwerke gehören zu den einfachsten Tools für Dateitransfers. Sie lassen sich leicht mit sich führen und sind sehr praktisch, wenn Sie große Dateien versenden müssen. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Stick an den Computer anzuschließen, das gewünschte Video auf dem Stick zu speichern und es an die Person zu senden, die es benötigt. Wir alle wissen, dass das Versenden großer Dateien mühsam sein kann, und Flash-Laufwerke erledigen diese Aufgabe sehr gut. Sie können große Dateien auch über andere Software, wie z. B. MASSIVE oder andere Alternativen versenden.

Diese Tools umgehen jedoch häufig die üblichen Netzwerksicherheitsverfahren, wenn sie eingesteckt werden. Deshalb sind sie das einfachste Ziel für böswillige Personen, die Computersysteme mit Viren infizieren wollen. Ein infiziertes USB-Laufwerk kann innerhalb von Sekunden das gesamte System infiltrieren. Es ist noch schlimmer, wenn der verwendete Computer auf Autorun eingestellt ist, ohne zuerst den USB-Stick zu scannen.

In vielen Unternehmen gehört die Verwendung von USB-Sticks zur Tagesordnung. Sie können jedoch die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass sie kein Risiko für sensible Daten darstellen. Stellen Sie sicher, dass ein zuverlässiges Antivirenprogramm installiert ist. Dies sollte dazu beitragen, dass die Sticks gescannt werden, sobald sie an den Computer angeschlossen sind.

2. Weitergabe per E-Mail

Die Weitergabe von Dateien per E-Mail ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit - sie ist in der Regel zuverlässig, funktioniert sofort und ist ein Tool, zu dem wir alle Zugang haben. Allerdings sind E-Mails nicht so sicher, wie wir denken. Technisch gesehen muss eine E-Mail einen Mailserver durchlaufen, bevor sie bei der anderen Person ankommt. Das macht sie anfällig für böswillige Personen, die das Netzwerk zwischen Ihnen und dem Mailserver ausspähen können. Darüber hinaus kann jeder, der Zugriff auf Sofort-Mailserver hat, die Dateien problemlos sehen. Dies macht die Daten anfällig für Diebstahl. Wahrscheinlich haben Sie schon von Identitätsdiebstahl gehört und wie kostspielig es für jemanden sein kann, wenn sensible Daten in die Hände von böswilligen Personen gelangen.

E-Mails werden immer ein Teil des Filesharing-Systems für Unternehmen sein. Allerdings ist es gut, vorsichtig zu sein, insbesondere, wenn es sich um sensible Daten handelt. Es ist ratsam, die Dateien zu verschlüsseln, bevor Sie sie per E-Mail versenden. Auf Unternehmensebene gibt es Schutzmechanismen wie S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions), mit denen Benutzer E-Mails digital signieren und verschlüsseln können. 

3. Peer-to-Peer sharing

Beim Peer-to-Peer Filesharing verbinden sich Systeme über das Internet und ermöglichen so die Übertragung von Dateien. Sie sind in der modernen Gesellschaft sehr beliebt geworden. Sie können jedoch gefährlich sein, wenn die beteiligten Personen nicht vorsichtig sind.

Wir haben alle gehört, dass wir es vermeiden sollten, auf bösartig aussehende Dateien zu klicken, um Virenangriffe zu vermeiden. Aber ein Trojaner kann als echte Datei getarnt sein, nur um dann Schaden anzurichten, wenn Sie auf die Datei klicken. Software kann auch mit Adware oder anderer Malware gebündelt werden, die Ihren Computer beeinträchtigen kann. Darüber hinaus wird durch P2P-Filesharing Ihr gesamtes System dem Internet preisgegeben. Wenn die P2P-Software falsch konfiguriert ist, riskieren Sie, dass Ihre Daten durch ein Schlupfloch in den P2P-Netzwerken landen. Dies bedeutet, dass jeder, der das Netzwerk verwendet, Zugriff auf diese Daten haben kann.

Bevor Sie eine solche kostenlose Software verwenden, sollten Sie sicherstellen, dass sie korrekt konfiguriert ist, um Schlupflöcher zu vermeiden. Außerdem sollten Sie ein Antivirenprogramm einsetzen, um Ihr System vor Infektionen zu schützen.

Fazit

Wie bereits erwähnt, neigen Mitarbeiter dazu, zu eigenen Mitteln zu greifen, wenn es keine klaren Richtlinien für das Senden von Dateien gibt. Es ist die Aufgabe der IT-Abteilung, eine Filesharing-Richtlinie zu erstellen, an die sich jeder Mitarbeiter halten muss. Darüber hinaus ist es gut, eine sichere Filesharing-Lösung im Unternehmen einzusetzen. Eine, die es dem Administrator erlaubt, Benutzerrechte zu vergeben, ist besser, da sie zu Prüfzwecken Aufzeichnungen über die Benutzer führen kann.

Hinweis: Dieser Blogartikel wurde von einem Gastautor geschrieben, um unseren Lesern eine größere Vielfalt an Inhalten zu bieten. Die in diesem Gastautorenartikel geäußerten Meinungen sind ausschließlich die des Verfassers und spiegeln nicht unbedingt die von GlobalSign wider.

 

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