GlobalSign Blog

02 Jul 2015

Identity Asset Management

Digitale Identitäten sind zugleich Vermögenswerte. Sogar Facebook-Identitäten enthalten Informationen, die man analysiert und nutzt, um Online-Services weiter zu entwickeln. Externe Identitäten, wie z.B. registrierte Kunden, sind hochwertige Vermögenswerte. Die Akquise eines neuen Kunden verursacht immer Kosten. Und  die lassen sich beziffern. Bei vollautomatisierten Web-Kampagnen vielleicht nur mit ein paar Euro, bei einem Kontakt aus der Geschäftsführung eines Fortune-100-Unternehmens können es auch Zehntausende Euro sein.

Die Mitarbeiter, die zum Unternehmen eines Ihrer Kunden gehören und die online Geschäftsprozesse mit Ihnen abwickeln haben ihre eigenen Identitäten. Der herkömmliche Weg sie zu verwalten ist, dass ein Vertriebsleiter oder Kundendienstberater sie im CRM-System speichert. Die wichtigen Daten sind die Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Wenn sie korrekt und gültig sind, kann ein Innendienstmitarbeiter den Kunden anrufen, um zusätzlichen Umsatz zu generieren, und die Marketingabteilung ist in der Lage, effektive Kampagnen zu planen und durchzuführen.

Aber Daten sind leicht verderblich ...

Es wird geschätzt, dass in den USA ca. 20 % der Belegschaft innerhalb eines Jahres ihren Arbeitsplatz wechseln. Wenn Sie einen Kundenstamm von 5.000 haben, bedeutet das: Im nächsten Jahr haben Sie vielleicht mehr als 1.000 veraltete Kontakte in Ihrem CRM-System. Das wiederum bedeutet, dass Ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten 20% weniger effektiv sind und zu potenziellen Umsatzeinbußen führen.

Die fehlerhaften Daten oder die sogenannten „schmutzigen Daten“ in Ihrem CRM-System wachsen im Laufe der Zeit. Datenqualität ist im letzten Jahrzehnt aufgrund dessen immer wichtiger geworden. Gartner schätzte, dass in den frühen 2000er Jahren über 50% der CRM-Projekte an Problemen mit der Datenqualität krankten oder sogar daran scheiterten. Es gibt interne Prozesse und Maßnahmen, die eine konsistente und hohe Qualität von Kundendaten gewährleisten. Aber sie sind zeitaufwendig und erfordern kontinuierliche Anstrengungen. Diese Zeit fehlt möglicherweise gerade dort, wo ein Unternehmen sich besser auf das Erzielen höherer Gewinne konzentrieren sollte. Kundendaten sind wie gesagt eine leicht verderbliche Ware. Auch wenn Sie die besten verfügbaren Tools einsetzen und besonders aufmerksam sind: Sie können einfach nicht wissen, was genau in den Unternehmen Ihrer Kunden passiert.

Behandeln Sie Identitäten als Vermögenswerte und bauen Sie einen Rahmen auf, um sie entsprechend zu verwalten. Identity & Access Management (IAM)-Lösungen, mit denen externe Benutzer ihre eigenen Identitäten verwalten, helfen bei zwei wichtigen Dingen: Sie verbessern die Qualität der Kundendaten und senken die Verwaltungslast in Ihrem Unternehmen.

Identity Asset Management (IAM) und Identity & Access Management (IAM) unterstützen sich offensichtlich gegenseitig - sie verwenden sogar die gleichen Abkürzungen.

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie Sie von einer IAM-Lösung mit CRM-Integration profitieren, sehen Sie sich unser aktuelles Webinar Externes IAM und Ihr CRM – Eine unschlagbare Kombination an. Wir haben es gemeinsam mit den Analysten von KuppingerCole präsentiert.

von Lea Toms

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