GlobalSign Blog

13 Feb 2019

Dieses Jahr zum Valentinstag...Damit Sie sicher sein können, was Sie tatsächlich bekommen

Valentinstag. Es ist die Zeit, in der Sie und Ihre Liebsten sich gegenseitig bestätigen, wie viel Sie einander bedeuten. Es gibt vielleicht Schokolade, Rosen oder sogar Schmuck als Geschenk? Allerdings schreiben wir das Jahr 2019. Und wer nicht ausreichend Vorsicht walten lässt, bekommt vielleicht auch ein paar eher unerwünschte „Geschenke“.

Inzwischen ist der Valentinstag zu einer weiteren Gelegenheit für Hacker und Cyberkriminelle geworden. Egal, ob Sie für diesen Valentinstag im Internet einkaufen oder online nach einer neuen Liebe suchen - ein Risiko ist immer mit dabei. Und wie schon das Filmzitat sagt: Die Online-Welt ist "wie eine Schachtel Pralinen ... man weiß nie, was man kriegt."

Es mag unglaublich klingen, aber laut FBI verursachen Betrugsfälle im „Namen der Liebe“ die höchsten finanziellen Verluste aller durch das Internet ermöglichten Straftaten. 2016 belief sich der entstandene Schaden auf über 230 Millionen US-Dollar. Das FBI geht jedoch davon aus, dass nur ein Bruchteil der Straftaten überhaupt gemeldet wird und die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt. Man kann davon ausgehen, dass längst nicht alle Betrugsfälle dieser Art angezeigt werden, nicht zuletzt um sich die Peinlichkeit zu ersparen.

Bei der häufigsten Betrugsform im Online-Dating wird ein Profil benutzt, das einen potenziellen Verehrer als erfolgreich erwerbstätig, wohlhabend und vertrauenswürdig präsentiert. Auch E-Cards, die auf verdächtige Websites weiterleiten, sind eine beliebte Betrugsvariante am Valentinstag. Letztes Jahr meldete Webroot, in der Woche vor dem 14. Februar einen Anstieg der schädlichen URLs um 220 Prozent. Cyberkriminelle nutzen ganz offensichtlich den Höhepunkt der Online-Dating-Aktivitäten zwischen Neujahr und Valentinstag weidlich aus. Auf Tinder, OKCupid, Plenty of Fish, Match.com und anderen Apps und Webseiten halten sie nach potenziellen Opfern Ausschau. Verbraucher sollten vorsichtig sein und besonders auf möglicherweise betrügerische Profile achten, die zu verdächtigen Werbeanzeigen führen.

Betrügerische Händler

Achten Sie auf E-Mails von Händlern, mit denen Sie vorher noch nie in Kontakt waren und lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie in einer E-Mail nicht persönlich angesprochen werden. Die enthaltenen Links dienen vielleicht nur dazu eine Malware herunterladen – man kann es nicht oft genug sagen: klicken Sie wirklich NIE auf solche Links. Oder Sie werden zu einer gefälschten Website weitergeleitet. Hier will man Sie mit verschiedenen Tricks dazu bringen, persönliche Informationen wie Kreditkartendaten oder Ausweisnummern einzugeben. Aus diesem Grund wird empfohlen, eher bei bekannten und bewährten Händlern einzukaufen. Die Seiten neuer Online-Anbieter entpuppen sich bei dieser Gelegenheit gerne als schädliche Spam-Website. Diese Regel gilt natürlich das ganze Jahr über, aber vor allem um Feiertage herum sollte man besonders aufmerksam sein.

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Hüten Sie sich auch vor Love Bots. Die Betreiber haben es auf Ihre Kreditkartendaten abgesehen. Sie könnten Ziel eines Love Bots sein, wenn dieser vorgibt, Ihnen eine Interessentennachricht von einer Dating-Site zu übermitteln. In Wirklichkeit handelt es sich einfach um einen Internetkriminellen, der ein Skript verwendet. Wenn Sie das Gefühl haben, mit der Nachricht ist etwas faul, dann ist es wahrscheinlich auch so. Denken Sie an die Unmenge von persönlichen Informationen, die Sie Personen geben, mit denen Sie auf einer Dating-App oder Website kommunizieren.

Laut Hushed.com verwendeten 2017 fast 50 Millionen Amerikaner ein Online-Dating-Tool. Das Unternehmen hat allerdings auch herausgefunden, dass jeder zehnte Account auf kostenlosen Dating-Websites betrügerischen Ursprungs ist.

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Eine gute Gelegenheit an das Thema „Sicheres Surfen“ zu erinnern

Man kann nicht oft genug wiederholen: verlassen Sie sich auf Ihren gesunden Menschenverstand, klicken Sie nicht auf verdächtige Links und öffnen Sie keine Anhänge.

Viele denken zudem nicht als Erstes darüber nach, in welchem Land sich eine Website befindet. Aber das sollte man eigentlich immer wissen. Wenn Sie beispielsweise am Ende der Adresse „.ru“ bemerken muss die Website zwar nicht zwangsläufig bösartig sein. Allerdings ist Russland ein Land von dem erwiesenermaßen zahlreiche Hackeraktivitäten ausgehen. Gleiches gilt für Webseiten mit den Kennungen für Brasilien und Vietnam.

Vergewissern Sie sich schließlich, dass mobile Geräte mit einem starken Sicherheitstool geschützt sind. Es sollte einen Warnhinweis zeigen, wenn Sie im Begriff sind potenziell gefährliche Websites zu besuchen.

Wie alle Unternehmen im Bereich Cybersicherheit ist GlobalSign für Sie da. Weitere Informationen zu Online-Sicherheitsbedrohungen finden Sie in unserem Blog. Lesen Sie weitere Posts zum Thema wie hier: www.globalsign.com/en-sg/blog/what-are-the-top-threats-for-online-security/ .

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